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Bürgerschaftliches Engagement im Förderverein Kunstrasen-Alfeld

Mit dem Ziel Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eine zeitgemäße Sportanlage zu bieten, wurde am 23. 10. 2017 der Förderverein „Kunstrasen-Alfeld e.V.“ gegründet. Mit bürgerschaftlichem Engagement haben die Gründer und Befürworter bereits Erfahrung.

Die Stadt Alfeld, alle Fußball-spielenden Vereine in den Ortsteilen und Alfeld sowie die Mitglieder des Fördervereins wünschen sich Platzverhältnisse, wie sie mittlerweile andernorts Standard sind und möchte daher den mehr als 800 aktiven Fußballerinnen und Fußballern einen Kunstrasenplatz zur Verfügung stellen.

Bei einer solchen Investition ist voraussichtlich mit Gesamtbaukosten von rund 500.000 Euro zu rechnen. Der Förderverein hat sich das Ziel gesetzt, der Stadt bis zum Baubeginn mehr als 150.000 Euro zur Verfügung zu stellen. Ohnehin wäre ein Betrag von ca. 80.000 Euro für Sanierungsmaßnahmen am Ascheplatz aufzuwenden. Die Nettoinvestition hätten sich somit auf 300.000 Euro belaufen.

Warum eigentlich Kunstrasen?

„Heute geht’s auf den Ascheplatz!“ Ein Satz, der bei Gegnern und heimischen Spielern gleichermaßen unbeliebt ist. Denn Tennenplätze sind mit ihrer steinigen Oberfläche nicht mehr zeitgemäß. Die Spieleigenschaften sind schlechter, die Verletzungsgefahr höher, und bei widriger Witterung ist die Bespielbarkeit eingeschränkt.

Kunstrasen hingegen ist der einzige Belag für Sportplätze, der einer ständigen Belastung durch Training und Spielen bei fast jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit standhält. Kunstrasenbeläge können ohne Probleme 2.000 Stunden pro Jahr genutzt werden. Ein weiterer Vorteil ist neben der wetterunabhängigen Nutzung die intensive Strapazierfähigkeit  des Platzes. Die hohen Investitionskosten für einen modernen Kunstrasenbelag (Kunststoffgewebe, Elastikschicht, Untergrund, Entwässerung) gegenüber eines Naturrasens oder einer Tennenspielfläche werden durch einen geringeren Pflegeaufwand relativiert.

Das Verletzungsrisiko auf Kunstrasen ist ähnlich gering wie auf Naturrasen. Aufgrund der Gummifüllung entstehen bei Stürzen keine Verbrennungen mehr, wie dies auf alten Kunstrasenplätzen geschehen konnte. Dennoch ist das Spiel auf Kunstrasen anspruchsvoller: durch die höhere Rollgeschwindigkeit des Balls wird das Spiel schneller und dadurch die Belastung für die Spieler intensiver. Durch Studien wurde belegt, dass Kunstrasen keine Gefahren für Gelenke und Bandscheiben birgt.

Bei allen Vorteilen darf nicht vergessen werden, dass die Nutzungsdauer eines Kunstrasensystems beschränkt ist. Je nach Belastung hält die Oberfläche bis zu 20 Jahre. Das Mindestmaß an Pflege besteht im Aufbürsten des Platzes und im Abblasen von Laub. Einmal jährlich sollte eine fachliche Grundreinigung erfolgen. [Quelle: teilweise „Wikipedia“]